Markus Pins

Gründer und Geschäftsführer


Markus Pins ist Gründer und Geschäftsführer des Open Data-Unternehmens ablida, das semantische Daten aus dem offenen Internet liefert. Statt auf personenbezogene Daten setzt ablida auf kontextuelle Daten zur Marken- und Produktanalyse, Inhaltekreation und Kampagnensteuerung. Damit bietet ablida eine leistungsfähige Alternative zu Trackingtechnologien.

Ihn faszinieren dazu vor allem semantische Netze. Knoten und Kanten repräsentieren semantische Proximität, auf deren Basis Kampagnen ausgesteuert werden. So geht Marketing erfolgreicher und verantwortungsvoller mit der knappen Ressource Aufmerksamkeit um.

Künstliche Intelligenz hilft, neues Wissen zu schaffen und Menschheitsprobleme zu lösen. Technologiemonopole erschweren aber intellektuellen Fortschritt, wirtschaftliche Chancen und gesellschaftliche Partizipation. Daher plädiert Markus für Open Source bei Sprachmodellen, für Transparenz bei ihrem Training und für dezentrale technische Kompetenz.

Der Geschäftsbereich Schedura ermöglicht, eigene Instanzen für Unternehmensorganisation und künstliche Intelligenz zu betreiben. Ein wichtiger Baustein, um digital souverän Mehrwert zu schöpfen, ist eine passende Infrastruktur unter eigener Verantwortung.

Markus Pins lehrt Ethik an der Universität Erfurt und diskutiert mit seinen Studierenden ethische Fragen in Politik und Gesellschaft. Er führt die Geschäfte des Programmanbieters TVinfo und der Engagementpreis-Stiftung.

TVinfo ist eine der größten Plattformen für Informationen zu frei zugänglichen Fernsehsendungen im deutschsprachigen Internet. Sie veröffentlicht regelmäßig Gespräche mit Kabarettistinnen und Comedians zu politischen Themen.

Die Engagementpreis-Stiftung vergibt gemeinsam mit Partner-Organisationen Preise für soziales Engagement.

Markus Pins ist Vorstandsvorsitzender eines überparteilichen Vereins mit über 2.100 Mitgliedern, der politisches und gesellschaftliches Engagement fördert.



Markus Pins (Foto zur freien Verwendung)

Vorträge und Konferenzteilnahmen


re:publica-Workshop „TV mit und ohne Log-in/Lock-in“
(Berlin 2026)

Zusammenfassung

Die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Internets stellt sich die Frage, wie das „Open Web“ vor den geschlossenen Plattformen („Walled Gardens“) gerettet werden kann. Ein großer Teil der dort konsumierten Inhalte sind Bewegtbilder längerer und v.a. kürzerer Dauer. Hat das klassische Fernsehen ohne Log-in eine besondere Verantwortung und besondere Möglichkeiten, freie und offene Inhalte zu liefern und dafür große Reichweiten zu finden? In Mediatheken und im „Open Web“? Und so den Plattform-Lock-in zu verhindern?


Adzine-Impulsvortrag „Weshalb das Leerzeichen in Open AI so wichtig ist.“
(Düsseldorf 2026)

Zusammenfassung

Wenn die Inhalte von Open Media durch künstliche Intelligenz inspiriert, redigiert oder kuratiert werden, dann sollten wir an künstliche Intelligenz mindestens die gleichen Anforderungen stellen wie an menschliche Intelligenz: Nachprüfbarkeit der Quellen, Wettbewerb der besten Inhalte und Transparenz der Schlussfolgerungen. Das ist mit geschlossenen, proprietären neuronalen Netzen nicht zu erreichen. Was Open Source für die Software-Entwicklung schon ist, muss es für die künstliche Intelligenz noch werden.


d3con-Diskussion „Big Tech, Big Politics - Was Werbetreibende 2025 bei der technischen Kampagnenumsetzung beachten sollten.“
(Hamburg 2025)


OMG-Programmatic-Day „Die drei Probleme von Sprachmodellen - Semantische Netze als Basis für Retrieval-Augmented Generation“
(Düsseldorf 2024)


demexco-Vortrag „Warum wir ein wirklich offenes Large Language Model im Marketing brauchen“
(Köln 2023)



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